Cloches Imaginaires


Entstehungsjahr 1983, Dauer 13:23 Minuten.
Die Gmeb hatte mich eingeladen, bei ihnen ein Stück zu machen. Als ich in ihrem Studio in Bourges die riesige Hüllkurvengeneratoren-Bank sah, hatte ich die Idee, ein Stück zu machen, bei dem all diese Hüllkurvengeneratoren gleichzeitig im Einsatz sind. Mit Hilfe von verschiedenen Effektgeräten stellte ich zunächst lang dauernde Klänge her. Es sind die Klänge, die in der Einleitung des Stücks zu hören sind.
Jeden dieser Klänge sandte ich dann durch einen speziell eingestellten Hüllkurvengenerator, so daß Glockenklänge entstanden. Jede dieser künstlichen Glocken wurde von einem separaten 'Low Frequency Generator' getriggert. Dadurch läutete jede in einem anderen Tempo, ähnlich wie bei 'richtigen' Glocken. Ich konnte sie alle gleichzeitig 'live' im Studio hören und damit improvisieren. Nach vielen Experimenten komponierte ich dieses Stück, das auf genau aufeinander abgestimmten Frequenzverhältnissen beruht.

Achtung! Bei Minute 8:14 ist noch nicht Schluss. Man kann nur noch ein ganz feines, kaum wahrnehmbares einzelnes Glöckchen zu hören, das nach einer halben Minute von sehr tiefen Glocken abgelöst wird. Am Ende fangen die Glocken an zu sprechen!


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